Das internationale Forum für Übersetzer deutschsprachiger Literatur.
www.uebersetzercolloquium.de wurde im März 2007, beim Internationalen Treffen der Übersetzer deutscher Literatur im Literarischen Colloquium Berlin gestartet.

08.07.2010
Ausschreibung
Deutsch-Polnische Übersetzerwerkstatt, 10.-15. Oktober 2010 im Kulturpalast Warschau

Die Deutsch-Polnische Übersetzerwerkstatt wechselt erneut die Uferseite der Oder und findet dieses Jahr in Warschau statt. Sie richtet sich gleichermaßen an deutsche Übersetzer aus dem Polnischen und polnische Übersetzer aus dem Deutschen, die ihre aktuellen Arbeiten, Problemfälle, Lösungsstrategien zur Diskussion stellen wollen.

Im Mittelpunkt der Werkstattgespräche steht die intensive Diskussion der eingereichten Übersetzungen. Die Texte zirkulieren vorab, zur Vorbereitung wird eine kritische Lektüre der Teilnehmertexte erwartet. Eine polnische und eine deutsche Seminarleiterin strukturieren und moderieren die Seminararbeit. Die Debatte wird dabei immer wieder vom „besonderen Fall“ und seinen Lösungsmöglichkeiten über die grundsätzlichen Probleme des Übersetzens zwischen der deutschen und polnischen Sprache bis zur Frage nach der Qualität einer literarischen Übersetzung schlechthin übergehen. Im Rahmen der Übersetzerwerkstatt sind Lesungen mit deutschen Autoren und Gespräche mit einem polnischen und einem deutschen Literaturkritiker geplant.

Die Werkstatt ist offen für 12 Teilnehmer – Literaturübersetzer mit langjähriger Berufserfahrung sind genauso willkommen wie jüngere Übersetzer mit einer kurzen Publikationsliste. Angestrebt wird eine gleichgewichtige Berücksichtigung deutscher und polnischer Bewerber.

Seminarleitung: Renate Schmidgall und Dorota Stroińska

Teilnahmevoraussetzung: mindestens eine publizierte Übersetzung

Dauer: Sonntag, 10. Oktober 2010 (Anreisetag) bis Freitag, 15. Oktober 2010 (Abreisetag)

Ort: Kulturpalast, Plac Defilad 1, 00-901 Warszawa; www.pkin.pl

Ansprechpartner im LCB: Jürgen Jakob Becker, becker@lcb.de, Tel. +49 (0) 30-81699625

Teilnahmegebühren: Die Teilnahme am Workshop inklusive Unterkunft (für Auswärtige) ist kostenlos. Reisekosten werden im Rahmen unserer Möglichkeiten erstattet.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:

1. Kurze Biobibliographie

2. ca. 3 bis max. 5 Seiten einer aktuellen, noch nicht abgeschlossenen eigenen Übersetzung (Prosa, Lyrik, Essay, Theaterstück, Sachbuch usw.)

Texte bitte so formatieren: doppelter Zeilenabstand, Zeilennummerierung am linken Rand, Raum für Notizen am rechten Rand.

3. Die entsprechenden Seiten des Originaltextes (möglichst als MS Word)

4. Kurze Charakteristik von Autor und Werk (max. 1 Seite)

5. Kurze Darstellung der besonderen Schwierigkeiten der eingereichten Übersetzung

Bitte alle Bewerbungsunterlagen mit dem Namen des Bewerbers kennzeichnen und per  Email einsenden an die beiden Leiterinnen: Dorota Stroińska, dorota.stroinska@web.de  und Renate Schmidgall renateschmidgall@googlemail.com

Einsendeschluss: 20. August 2010

 

Veranstalter:  Literarisches Colloquium Berlin (LCB)

Gefördert von: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und S. Fischer Stiftung

Kooperation:   Instytut Książki


17.05.2010
Ausschreibung
Deutsch-Türkischer Übersetzerpreis Tarabya

Der Übersetzerpreis Tarabya ist ein Gemeinschaftsprojekt des Auswärtigen Amtes, des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei, des Goethe Instituts Istanbul, der S. Fischer Stiftung und der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung. Der Doppelpreis besteht aus jeweils einem Haupt- und einem Förderpreis für die besten Übersetzungen deutscher Literatur ins Türkische und türkischer Literatur ins Deutsche. Sowohl etablierte Übersetzer (Hauptpreis 7.500 €) als auch vielversprechender Übersetzer-Nachwuchs (Förderpreis 5.000 €) werden honoriert. Die Robert Bosch Stiftung stiftet gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Türkei den Haupt- und den Förderpreis für besonders gelungene Übersetzungen vom Türkischen ins Deutsche. Ausgezeichnet werden die Übersetzer für ihre herausragenden Leistungen und ihre Vermittlungsarbeit zwischen beiden Ländern. Die gemeinsame Preisverleihung findet erstmals im November 2010 in der historischen Sommerresidenz des Deutschen Botschafters in Tarabya in Istanbul statt.

Ausschreibungskriterien Haupt- und Nachwuchsförderpreis
Die Vergabe beider Preise erfolgt für den herausragenden inhaltlichen und stilistischen Transfer der Ausgangstexte. Weitere Kriterien sind die Bedeutung des Werks im literarischen Kontext der Türkei sowie seine Relevanz für die interkulturelle Verständigung. Der Hauptpreis wird für das Gesamtwerk eines Übersetzers vergeben (z.B. große literarische Bandbreite und Facettenreichtum des Gesamtwerks). Der Förderpreis prämiert die herausragende Einzelleistung eines Übersetzers, der am Anfang seines übersetzerischen Schaffens steht.
Die Einreichung der Bewerbungsunterlagen durch den Übersetzer erfolgt per E-Mail. Einsendeschluss ist der 30.06.2010. Einsendungen nach diesem Datum können nicht berücksichtigt werden.

 

Kontakt und Rückfragen

 

Deutschland:
Fatma Uzun
Telefon 0201 81581844
Mobil 0178 6075163

Türkei:
Fatih Özdemir
Telefon
+90 (0)312 3099050 - 4087 / -4097

Die Ausschreibung für Bewerber mit Zielsprache Deutsch ist unter www.bosch-stiftung.de abrufbar, die Ausschreibung für Bewerber mit Zielsprache Türkisch unter www.kulturturizm.gov.tr.

 


05.02.2010
Ausschreibung
Moving Words. Pro Helvetia vergibt Projektbeiträge für literarische Übersetzer

Im Rahmen ihres Schwerpunkts «Moving Words. Schweizer  Übersetzungsförderung 2009-2011» überdenkt Pro Helvetia auch die personenbezogene Förderung der Übersetzerinnen und Übersetzer. Neu vergibt die Stiftung anstelle der Werkbeiträge flexible Projektbeiträge an literarische Übersetzer in der Schweiz und im Ausland. Damit erhalten diese die Möglichkeit, selbst als «Agenten» ihrer Tätigkeit zu wirken. In der bisherigen Praxis konnten Schweizer Übersetzerinnen und Übersetzer nur alle fünf Jahre einen Werkbeitrag erhalten. Übersetzungsbeiträge für ausländische Übersetzer konnten ausschliesslich von deren Verlagen beantragt werden. Neu können Schweizer Übersetzerinnen und Übersetzer ihr Vorhaben zu einem literarischen Werk aus dem In- oder Ausland jederzeit bei Pro Helvetia einreichen. Eine Karenzfrist entfällt. Erforderlich ist ein Letter of Intent eines professionellen Verlages. An ausländische Übersetzerinnen und Übersetzer kann Pro Helvetia neu Beiträge für besonders aufwendige und anspruchsvolle Schweizer Literatur-Projekte ausrichten. Priorität geniessen Vorhaben, die eine herausgeberische Leistung des Übersetzers erfordern. Ein Letter of Intent eines professionellen Verlages ist ebenfalls beizulegen. Gesuche aus dem Ausland zur Übersetzung von Einzeltiteln werden wie bisher vom Verlag eingereicht.


Anforderungen:
• Projektbeiträge richten sich ausschliesslich an literarische Übersetzerinnen und Übersetzer
• Die Übersetzerinnen und Übersetzer müssen mindestens eine literarische Übersetzung in einem anerkannten Verlag vorweisen können.


Eingabe Dossier (via www.myprohelvetia.ch):
• CV und Werkbibliographie
• Projektbeschrieb
• Zeitplan
• Budget und beantragte Fördersumme
• Originaltext und Übersetzungsproben (ca. 20 Seiten)
• Letter of Intent des Verlages


Über die Vergabe der Projektbeiträge entscheidet die Arbeitsgruppe Literatur und Gesellschaft des Stiftungsrates.
Auskunft: Sabine Graf, Literatur und Gesellschaft, sgraf@prohelvetia.ch, +41 44 267 71 85


20.06.2008
Neues Residenz-Programm für Übersetzer
Aufenthaltsstipendien auf Gut Siggen (Schleswig-Holstein)

Das Goethe-Institut und die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. bieten gemeinsam ein neues Residenz-Programm für Übersetzerinnen und Übersetzer auf Gut Siggen in Ostholstein an der Ostsee an. Es ergänzt die bisherige Förderung des Goethe-Instituts, die vor allem auf ausländische Verlage ausgerichtet war, durch eine direkte Unterstützung ausgewählter Übersetzer.

Das Programm startet 2008 mit Residenzen für zwei osteuropäische Übersetzer: Ab Sonntag, den 22. Juni wird die rumänische Übersetzerin Gabriella Eftimie auf Gut Siggen an Michael Wallners „April in Paris“ arbeiten. Im August und September übersetzt der Mazedonier Arbër Çeliku das Buch „Lila, Lila“ von Michael Suter. Ihnen steht eine kleine Wohnung zum Arbeiten und Wohnen sowie ein Handapparat für Übersetzer zur Verfügung. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. übernimmt die Reisekosten und Verpflegung des Übersetzers, das Goethe-Institut zahlt ein Stipendium in Höhe von 1.500 Euro. Ab diesem Jahr wird das Residenz-Programm jährlich zwischen Mai und September stattfinden, der Aufenthalt dauert zwischen vier und acht Wochen.

Die Auswahl der Stipendiaten und Stipendiatinnen erfolgt durch ein festes Verfahren: Aus dem Kreis der mit dem Goethe-Institut häufig kooperierenden Übersetzer wird ein Kandidat ausgewählt, der eine überzeugende Übersetzung vorgelegt hat und an einer weiteren arbeitet. Die Entscheidung trifft der Übersetzungsförderungsausschuss des Goethe-Instituts sowie ein Vertreter der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Das Förderprogramm des Goethe-Instituts „Übersetzungen deutscher Bücher in eine Fremdsprache“ unterstützt die Publikation deutscher Literatur in eine andere Sprache. Es soll einem nicht deutschsprachigen Leserkreis wichtige wissenschaftliche Beiträge, anspruchsvolle belletristische Werke und Kinder- und Jugendliteratur sowie ausgesuchte Sachbücher zugänglich machen. Die Kooperation mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ergänzt die bisherigen Fördermöglichkeiten.

Siggen gehört zu den ältesten Gütern in Ostholstein, dessen Geschichte bis in das Mittelalter zurückreicht. Alfred Toepfer erwarb das Gut mit dem Herrenhaus und seinen weitläufigen Nutzflächen im Jahr 1932. Seit dem Jahr 1970 wird es für Stiftungsaktivitäten genutzt und seit 2007 durch ein neues Seminargebäude komplettiert, welches vom Architektenbüro Auer+Weber entworfen wurde. Das Seminarzentrum Gut Siggen liegt nur wenige Minuten vom Ostseestrand entfernt.

Das Residenz-Programm für Übersetzerinnen und Übersetzer ist eine Kooperation der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und des Goethe-Instituts.

Weitere Informationen unter:
www.toepfer-fvs.de
www.goethe.de/uebersetzungsförderung

Kontakt:

Uta Gielke
Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Tel: 040 - 33402– 14
gielke@toepfer-fvs.de

Christine Regus
Goethe-Institut Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906-471
regus@goethe.de

 

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